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  • Dies ist kein medizinisch begleitetes Programm. Falls du unter medizinischer Betreuung stehst, Medikamente einnimmst oder andere gesundheitliche Bedenken hast, so konsultiere einen guten Arzt.

  • Die Challenge sowie der Coach sind dazu da, dich (wieder) zu besseren Essens- und Alltagsgewohnheiten zu bringen. Resultate variieren und sind abhängig von verschiedenen Faktoren, u.a. Stress und deinem persönlichen Einsatz. Spezifische Resultate werden deshalb nicht garantiert.

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  • Tommy Chang

Macht Fett wirklich fett?

Hast du bisher immer auf wenig Fett in deiner Ernährung geachtet, weil du nicht fetter werden wolltest? Dann bist du nicht alleine. Warum Fett alleine dich nicht fett macht und warum du mehr Fett essen darfst und auch sollst.


Jahrzentelang wurde von verschiedenen Gesundheitsorganisationen sowie Nahrungsmittelherstellern erzählt, dass weniger Fett gesünder für uns ist, wir dadurch rank und schlank bleiben und uns besser fühlen. Dies haben wir einer Studie von Dr. Ancel Keys (1904–2004) zu verdanken, der in seiner „Sieben-Länder-Studie“ einen Zusammenhang zwischen Fettkonsum und Herzkrankheiten sah. Jedoch ist Korrelation nicht immer gleich Kausalität, denn viele andere Faktoren wie Konsum von Zucker und anderen industriellen Lebensmitteln wurden dabei vernachlässigt. Leider fand seine Studie soviel Glauben, so dass in den 1970er-Jahren eine neue Kategorie von fettreduzierten Lebensmitteln entstand, von Joghurt über Käse bis hin zu Fleisch. Der Nahrungsmittelindustrie fehlte es nicht an Ideen, welche ihnen mehr Geld in die Kassen spülte, ohne Rücksicht auf Kompromisse und Konsequenzen. Denn: Durch die Reduzierung von Fett musste den Lebensmitteln für einen guten Geschmack mehr Zucker hinzugefügt werden, wodurch der Zuckerkonsum zwischen 1970 und 2000 stark zunahm. Die Folge: Unsere Bevölkerung wurde nicht wie gewünscht schlanker und gesünder, sondern Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und wahrscheinlich viele andere unerwünschte Nebenerscheinungen nahmen zu.

Nun wissen wir also, wie Fett zu Unrecht seinen schlechten Ruf bekam. Doch welche Vorteile hat Fett für uns? Hier einige Beispiele:


Energie

Genauso wie Kohlenhydrate gewinnt dein Körper Energie aus Fett. Sobald dein Körper den Vorrat an Kohlenhydraten aufgebraucht hat, fängt er an die Fette als Energiequelle zu nutzen. Fettreserven aufzubauen ist ein natürlicher Überlebensmechanismus des Menschen.


Vitaminaufnahme

Fette helfen deinem Körper wichtige Vitamine aufzunehmen. Es gibt eine Vielzahl an Vitaminen, welche man täglich zu sich nehmen sollte. Um diese sauber aufzunehmen und zu verwerten, benötigt der menschliche Körper Fettsäuren.


Stärkeres Immunsystem

Der Verzehr von gesunden Fetten kurbelt dein Immunsystem an, unter anderem eben durch den bessere Vitamintransport. Ein starkes Immunsystem ist besonders für die kalte Jahreszeit sehr wichtig um fit zu bleiben.


Hungermanagement

Fett und Proteine geben ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Je länger du dich satt fühlst, desto weniger isst du.


Brain Boost

Unser Hirn besteht zu über 60% aus Fett! Kein Wunder also, dass die Aufnahme von Fett unserem Hirn gut tut. Mehrere Studien haben erwiesen, dass Fett eine gesunde Hirnentwicklung unterstützen und das Gedächtnis sowie Lernfähigkeit verbessern können.


Entzündungen hemmen

Eine ausreichende Menge an Omega-3 Fettsäuren ist in der Lage, Entzündungen zu hemmen und Arthritis vorzubeugen.


Fett verbrennen

Fett kann die Hormonproduktion anregen, welche zu einem höheren Stoffwechsel führt und dir dabei hilft, mehr Kalorien zu verbrennen.


Fett alleine macht also nicht fett, sondern im Gegenteil: Nicht auf Fett zu verzichten bringt deinem Körper viele Vorteile. Doch wann macht Fett fett? “Schlechte Fette” wie sie bspw. in frittierten Produkten vorkommen, sind definitiv nicht ideal. Jedoch vor allem in Kombination mit Zucker macht Fett richtig fett. Klassiche Beispiele: Donuts, Eiscreme, Pizza oder Hamburger (ja, im Brot und Ketchup hat es auch Zucker…sehr viel sogar). Aber auch fettreiche Mahlzeiten in Kombination mit Früchten (Fruchtzucker) können zu mehr Fettdepots führen, wie beispielsweise eine Käseplatte mit Wurst und Früchten bzw. Dörrfrüchten.


Folgend zeigen wir dir auf, welche Nahrungsmittel die besseren Fette enthalten. Diese kannst du ungeniert auf deine Speisekarte setzen und damit deinem Körper sehr viel Gutes tun.

  • Avocado, Oliven und Olivenöl, Leinsamen, Hanföl

  • Nüsse (bspw. Mandeln oder Walnüsse)

  • Fisch (Lachs, Hering, Sardinen, Makrelen, Thunfisch, Forellen)

  • Kokosnuss und -öl etc.

Dagegen sind die folgenden Beispiele von fettreichen Nahrungsmittel nicht ideal:

  • verarbeitete Lebensmittel (Pasta, Brot, Donut, Kekse, Cracker…)

  • Wähen, Kuchen und anderes Süssgebäck

  • Margarine, raffiniertes Pflanzenöl

  • Tiefkühlspeisen, Kino-Popcorn

  • und eben Kombinationen aus Trans-Fetten mit Zucker (bspw. Hamburger + Brot +Softgetränk)

Wie profitierst du also am besten von Fett? Deine Ernährung kann getrost zu 30–40% aus Fett bestehen, und am besten nicht in Kombination mit Zucker oder verarbeiteten Produkten. Wenn du etwas reduzieren solltest, dann wahrscheinlich Zucker und verarbeitete Kohlenhydrate, aber nicht einfach Kohlenhydrate ganz weglassen. Zum Frühstück beispielsweise Eier, Speck mit einer halben Avocado und mal das Nutellabrot und den Früchtesalat weglassen.


Beachte aber auch, dass Fett mehr Kalorien hat als Protein oder Kohlenhydrate. Im Eat Better, Not Perfect Programm entfällt zwar das Kalorienzählen, weil es nicht natürlich und unnötig ist, wenn du dich hauptsächlich von unverarbeiteten, natürlichen Lebensmitteln ernährst. Zu viele Fette bzw. Kalorien kann dann aber auch in die Gegenrichtung gehen.

Hier mein Lieblingsrezept mit gesunden Fetten zum Nachkochen.


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